Fahren die Züge der SBB auch ohne Atomkraftwerke weiter? Ist die Rekuperationsbremse die Lösung?

Der Strommix der SBB bestand 2007 zu 72,5 Prozent aus Wasserkraft. Die restlichen 27,5 Prozent stammten aus Kernkraft. Die SBB gehen in den nächsten Jahren von einem Anstieg des Stromverbrauchs aus, während das Unternehmen laut eigenen Angaben mittelfristig mit einem Rückgang der Stromproduktion aus Wasserkraft rechnet.

Die SBB hält zudem fest: «Im Sinne einer gesicherten Stromversorgung akzeptierten die Kunden auch einen Anteil Kernkraft im Bahnstrom. Eine Erhöhung erneuerbarer Energien würde zwar begrüsst, die Zahlungsbereitschaft dafür ist allerdings gering.» 

Anders gesagt: Zwar sind alle für erneuerbare Energie, die SBB-Kunden fahren jedoch lieber mit Atomstrom, als eine Erhöhung der Fahrpreise in Kauf zu nehmen.  


Zur Rekuperationsbremse: Ihre Leistung hat Grenzen:

Das Abbremsen eines 500t-Zuges von 40 auf 0 km/h erzeugt 8 kWh. Das Abbremsen eines 500t-Zuges von 200 auf 160 km/h erzeugen 77 kWh.

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