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Die wichtigsten Energiebegriffe einfach erklärt.
Je nach Wetter, Tages- und Jahreszeit produzieren Anlagen mehr oder weniger Strom. Ein grundsätzlicher Vergleich. Von insgesamt 365 Tagen eines Jahres sind Kraftwerke so lange in Betrieb:
Kernkraftwerk: 321 Tage (88% Auslastung)
Biomassekraftwerk: 208 Tage (57%)
Flusskraftwerk: 146 Tage (40%)
Speicherkraftwerk: 146 Tage (40%)
Gaskraftwerk: 131 Tage (36%)
Windkraftwerk: 66 Tage (18%)
Pumpspeicherkraftwerk: 40 Tage (11%)
Sonnenkraftwerk: 37 Tage (10%)
CO2 (Kohlendioxid)
Kohlendioxid entsteht bei der Verbrennung von Kohle, Erdöl, Erdgas. Es trägt zum Treibhausgaseffekt bei.
--> Siehe auch Treibhausgase
Energieeffizienz
Energieeffizienz bedeutet vernünftig mit Energie umzugehen und unnötigen Verbrauch zu vermeiden. Geräte und Anlagen sollen nur geringe bis keine Verluste bei der Nutzung von Energie erzeugen. Einige Beispiele: Höherer Wirkungsgrad bei Motoren (mehr Leistung bei geringerem Treibstoffverbrauch), bessere Leitungsqualität von Stromnetzen für (weniger Stromverlust beim Transport), Energiesparlampen statt herkömmliche Glühbirnen, etc.
Erneuerbare Energien
Wasserkraft, Sonne, Biomasse (Biogas), Wind, Erdwärme (Geothermie) und Kleinwasserkraftwerke. Diese Energiequellen werden als erneuerbar bezeichnet, weil sie als annähernd unerschöpflich (also als stets erneuerbar) betrachtet werden.
Fossile Energieträger (nicht erneuerbare Energien)
Erdöl, Erdgas, Kohle (Braunkohle, Steinkohle), Ölsande und Ölschiefer oder Torf. Fossile Brennstoffe bestehen aus organischen Kohlenstoffverbindungen, entstanden aus Umwandlungsprozessen aus abgestorbenem, organischem Material (Blätter, Hölzer etc.). Bei der Verbrennung fossiler Energieträger wird Energie in Form von Wärme, Gasen oder Feinstaub (Kohlenstoffdioxid und je nach Energiequelle noch Stickoxide, Russ, Feinstaub) frei. Diese Gase sind für die Klimaerwärmung (Treibhausgaseffekt) verantwortlich.
Der Umwandlungsprozess von organischem Material zu Erdöl, Erdgas, Kohle etc. nimmt Millionen von Jahren in Anspruch. Deswegen werden fossile Energieträger als nicht erneuerbare Energien bezeichnet.
Neue erneuerbare Energien
Sonne, Biomasse (Biogas), Wind, Erdwärme (Geothermie) und Kleinwasserkraftwerke. Diese erneuerbaren Energien Energiequellen wurden bisher nicht in industriellen Stil zur Stromerzeugung verwendet. Ihnen wird jedoch ein grosses Potenzial für die Strom- und Wärmegewinnung und für die Schonung des Klimas zugesprochen.
Stromeffizienz
Unter Stromeffizienz versteht man den möglichst geringen Einsatz von Strom, um
damit einen möglichst grossen Nutzen zu erreichen. Als Beispiel dient die herkömmliche
Glühbirne. Sie wandelt nur 5% des Stroms in Licht um. 95% des Stroms verpuffen ungenutzt
als Wärme.
Treibhauseffekt / Treibhausgaseffekt
Erwärmung der Erdoberfläche und der unteren Erdatmosphäre durch Treibhausgase (z.B. Kohlendioxid CO2). Dieser Effekt funktioniert ähnlich wie ein Gewächshaus. Die Treibhausgase bilden eine Schicht in der Erdoberfläche (wie das Glas des Gewächshauses), durch die Sonne einfällt. Diese Schicht ist so dick, dass die Wärme darunter nicht reguliert werden kann. Die Erdatmosphäre heizt sich mehr und mehr auf. Es wird wärmer (Klimaerwärmung).
Treibhausgase
Gase wie Kohlendioxid (CO2), Methan, Wasserdampf, Fluorkohlenwasserstoff (FCKW) und andere. Sie werden für den Treibhauseffekt (Klimaerwärmung) verantwortlich gemacht.
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