Mit dem generellen Verbot für neue Kernkraftwerke in der Schweiz handelt der Ständerat populistisch. aves Bern bedauert, dass die Kleine Kammer kurz vor den Wahlen mehr..
1973 beendete die Ölkrise die «boomenden» Wirtschaftsjahre der Nachkriegszeit. Einer Krise, die auch die Grenzen der Schweizer Energieversorgung aufdeckte. Die Diskussion über die «richtige» Energiepolitik wurde in der Schweiz emotional und stark polarisierend geführt.
Das 1975 gegründete «Bernische Aktionskomitee für eine gesicherte Energieversorgung» wollte einen sachlichen Gegenpool zur Diskussion bilden. Mehr als 1000 Mitglieder unterstützten die Ideen des Komitees: die Versachlichung der Diskussion über unsere Energiepolitik, sowie die Mitarbeit an der zukünftigen Energiepolitik der Schweiz. Das Aktionskomitee informierte Mitglieder, Sympathisanten und Öffentlichkeit – vorwiegend aus bernischer Sicht – über die verschiedenen Aspekte der energiepolitischen Diskussion und organisierte u.a. Podiumsgespräche und Besichtigungen.
Im
Jahr 1980 lancierte das Aktionskomitee eine Petition für eine ausreichende
Energieversorgung. Mit Erfolg, 9455 Unterschriften konnten dem Regierungsrat
des Kantons Bern überreicht werden.
Im Sommer 1990 schloss sich das «Bernische Aktionskomitee für eine gesicherte Energieversorgung» der aves Schweiz an. Noch besser vernetzt und dennoch unabhängig engagieren sich die ehemaligen Mitglieder für eine vernünftige Energiepolitik in der Schweiz. Von 1996 bis 2010 präsidierte der frühere Grossratspräsident Alfred Marthaler aus Oberlindach die aves Bern.
Zurzeit engagieren sich über
1400 Personen in der aves Bern für eine vernünftige Energiepolitik. Ein
Engagement, das an Bedeutung gewinnt. Die aktuellen Prognosen für die
Energiezukunft der Schweiz rütteln erneut an unserer energiepolitischen Selbstverständlichkeit. Reicht uns
der Strom zum Leben und Wirtschaften in einer intakten Umwelt?
Seit Mail präsidiert Nationalrat Christian Wasserfallen als
Präsident die aves Bern. Er löst alt Grossratspräsident Alfred Marthaler ab, der die aves Bern während 14 Jahren
geführt hat.
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